Die „Welt“ widmete sich dieser Tage einer besonderen kommunalen Maßnahme zur Linderung der Not am Wohnungsmarkt: Die Stadt Mannheim führt eine Wohnungstauschprämie ein, die vor allem Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte dazu bewegen soll, sich zu verkleinern, damit mehr größere Wohnungen für junge Familien auf den Markt kommen. Die Prämie besteht aus zwei Bausteinen: einem Grundbetrag von 2000 Euro, wenn „eine zu große Wohnung frei wird“, und je
1000 Euro pro Zimmer, um das sich der bislang in einer größeren Wohnung lebende Haushalt mit dem Umzug verkleinert.
Der treffende Kommentar der „Welt“: „Das Beispiel … zeigt: Aus dem über Jahre von der sogenannten Zivilgesellschaft vollmundig propagierten ,Wir haben Platz‘ ist – auch dank ungesteuerter Zuwanderung – ein verzweifeltes ,Wir müssen zusammenrücken‘ geworden. Eine nennenswerte Lösung für die riesigen Probleme am Wohnungsmarkt indes kann das aktionistische Wohnungstauschprämienprogramm nicht einmal in Ansätzen liefern.“ neh
Wort der Woche
„Es ist niemandem zu vermitteln, dass ein Islamist aus Afghanistan nach Deutschland flieht und dann wegen der Herrschaft der Taliban nicht mehr dorthin zurückkehren darf.“
Matthias Iken bringt im „Hamburger Abendblatt“ vom 7. Juni die Absurdität der deutschen Asylpraxis auf den Punkt

