25.01.2026

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
Folge 24-24 vom 14. Juni 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 24-24 vom 14. Juni 2024

Stimmen zur Zeit

Leo Ensel sieht die Welt wie am Vorabend des Ersten Weltkriegs erneut in die Katastrophe „schlafwandeln“, nachdem der Ukraine nun erlaubt wurde, mit westlichen Waffen auch Russland selbst zu attackieren. Im Portal „Global Bridge“ (2. Juni) warnt er: 


„Was, wenn diese waghalsige Entwicklung früher oder später allen Akteuren entgleitet? Wenn dieser Krieg zu einem direkten Konflikt zwischen NATO und Russland eskaliert? Wenn er sich auf ganz Europa, womöglich noch darüber hinaus, ausweitet? Wenn – analog zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges – als Resultante dieses unübersehbaren ‚Kräfteparallelogramms‘ etwas herauskommt, zu dem alle beigetragen, das aber so niemand gewollt hat? Der Dritte Weltkrieg könnte als ,zweiter Erster Weltkrieg‘ beginnen.“





Josef Kraus moniert auf „Tichys Einblick“ (5. Juni) mangelnden Respekt der Politik vor Soldaten und Polizeibeamten. Dabei weist er auf eine Folge dieses Mangels hin:


„Die Chefs der Sicherheitsministerien aber sollten sich ernsthaft fragen, warum immer mehr Polizisten (und Soldaten) AfD wählen. Mit Radikalisierung dieser Wähler hat das nichts zu tun. Sondern mit der Geringschätzung der mehr als vierhunderttausenden Menschen, die Deutschlands Sicherheit garantieren, und für die Art des polit-medialen Umgangs mit ihnen.“





Das Online-Portale NiUS meint zu den Ergebnissen der Europawahlen mit Blick auf den vorherigen Wahlkampf:


„Die Lieblingsbeschäftigung der Ampelpolitiker ist es, von Zusammenhalt zu quatschen und zu appellieren, dass man sich gegen dieses und jenes unterhaken müsse. Am Wahlsonntag hat die Bevölkerung endlich auf die Regierung gehört und sich untergehakt. Sie hielt zusammen. Gegen die Ampel.“





Helmut Markwort blickt auf „focus.de“ noch einmal auf die Umstände des Mannheimer Polizistenmords und schreibt:


„Die Ermordung des Polizeihauptkommissars Rouven L. mitten auf dem Marktplatz in Mannheim hat hoffentlich einige Verantwortliche schockiert. Sie müssen sich fragen, ob ihre Maßstäbe verkehrt sind. Der islamkritische Politiker Michael Stürzenberger, dem das Attentat galt, liegt schwer verletzt in der Klinik. … Er will an die Wand malen, was Deutschland blüht, wenn bei uns die Regeln des Koran und der Scharia gelten sollten. Stürzenberger tauchte jahrelang als Extremist im Bericht des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz auf. Von einer Überwachung des Messermörders Sulaiman Ataee ist nichts bekannt.“