25.01.2026

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Folge 26-24 vom 28. Juni 2024 / Leserbriefe

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 26-24 vom 28. Juni 2024

Leserbriefe

Sumpf der Inkompetenz

Zum Leserbrief: Nicht überall zu lesen (Nr. 24)

Ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen, Herr Dr. Tietze, bedanken, dass nochmals mit Ihrer Hilfe darauf verwiesen wurde, was ich persönlich von dieser Regierung halte: Sie ist ein grünroter Sumpf der Inkompetenz. Massenverdummungen, gleichgeschaltete Medien und die totale Ideologisierung der Gesellschaft halten sie am jämmerlichen Leben.

Danke auch an den Autor des Wochenrückblicks, der mit „Die große Ablenkung“ in der PAZ-Ausgabe Nr. 23 diese Einschätzung mit – wie immer – großer Kompetenz im aktuellen Detail belegt.

Manfred Kristen, Freital






Zu viele schwarze Stifte

Zu: Mehr Durchblick in Sachen Corona (Nr. 24)

Geschwärzte Protokolle für eine dunkle Zeit voller Konkurse. Wie viele Firmen sind verschwunden, und dass nicht krankheitsbedingt, sondern aufgrund der Lockdowns? Ich finde, dass die Menschen ein Recht auf volle Aufklärung haben und nicht auf geschwärzte Protokolle. 

Es gab schon einmal ein geschwärztes Protokoll von einem, der Kinder vom Jugendamt an Pädophile geliefert hatte. „Haralds Hotel“ betraf das im Jahr 2003. So viel zu geschwärzten Protokollen, wer soll damit geschützt werden, ihr Leute mit den schwarzen Stiften?

Auch dieses Mal sind die Kinder diejenigen, die das größte Opfer gebracht haben, um die alte, am meisten gefährdete Generation zu schützen. 

Eine Studie in Oxford betreffend eines Asthmasprays wurde ignoriert. Dafür mussten sich alle an eine Studie aus Oxford über die Lockdowns und die magere Wirkung der Masken halten.

Die Kinder haben Jahre ihres Lebens verloren, viele von deren Eltern ihre Jobs und ihr Vermögen, aber es werden Protokolle geschwärzt.

Valentina Selge, Jork






Grundgesetz der Muslime

Zu: Riskantes Sendebewusstsein (Nr. 23)

Seit wir in Europa muslimische Einwanderung haben, beobachte ich als mündiger Bürger und Christ, wie die Menschen in islamischen Ländern und bei uns leben. Die Grundlage der islamischen Religion ist der Koran, der in arabischer Sprache geschrieben wurde. In muslimischen Völkern und Ländern gibt es keine Trennung von Religion und Staat. Der Koran ist das Grundgesetz der Muslime. Deshalb kann ein Muslim unser deutsches Grundgesetz nicht anerkennen.

Alfred Tegethoff, Recklinghausen






Kritik an einem Porträt

Zu: Riskantes Sendebewusstsein (Nr. 23)

Zu Ihrem Porträt muss ich jedoch Kritik äußern. Der Artikel insinuiert, dass Herr Stürzenberger Mitschuld am Tod des Polizisten bei der Messerattacke in Mannheim trägt. Die Schuld liegt jedoch ganz allein bei dem Attentäter. Das Recht auf freie Meinungsäußerung zumindest als „provokant“ hinzustellen, passt ebenso wenig.

Marion Blaschek, Pohlheim 






Fragwürdige Aussage

Zu: Riskantes Sendebewusstsein (Nr. 23)

Der Autor unterstellt Michael Stürzenberger, einem der beiden Opfer des Mannheimer Messerstechers Sulaiman A., er sei „politisch auf Abwege geraten“. Es sei zu fragen, wie mitschuldig sich jemand fühlen müsse, für den ein anderer gestorben sei. Diese Aussage ist, vorsichtig formuliert, fragwürdig. Das Mitopfer wird damit zum Mitverantwortlichen der Tat. 

Der Autor scheint nicht zu bemerken oder es in Kauf zu nehmen, dass die Grenzen des öffentlich Sagbaren vom Täter vorgegeben werden. Wird dies gesellschaftliche Praxis, treten Zustände ein, die der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in seinem Roman „Unterwerfung“ geschildert hat.

Georg Schirmers Köln 






Eine sekundäre Mitschuld

Zu: Riskantes Sendebewusstsein (Nr. 23)

Es gibt frei verkäufliche, zertifizierte Stichschutzwesten und Schnittschutzjacken sowie Halsschutz vor Schnitten und Stichen. Ich frage mich, wieso die Polizei in Mannheim damit nicht ausgestattet war. Der Mord an dem Polizisten hätte sich so vermeiden lassen. Somit besteht meines Erachtens eine sekundäre Mitschuld der Polizeiführung vor Ort.

Jürgen Schaar, St. Wendel






Russland mit einbinden?

Zu: NATO und eu eröffnen eine brandgefährliche Debatte (Nr. 21)

Wie oft haben westliche Politiker den russischen Präsidenten Wladimir Putin auflaufen lassen, als dieser jahrelang die Nähe zum Westen suchte und sogar eine strategische Partnerschaft mit der NATO anstrebte? Der NATO-Russland-Pakt war sein Verdienst. Putins Dialogangebot 2001 im Bundestag ist unvergessen. 

Besonders nach dem 11.9.2001 suchte er eine enge Zusammenarbeit mit dem Westen. Die USA stiegen aus dem ABM-Vertrag aus, bauten ein Raketenabwehrsystem an der russischen Grenze auf und trieben die NATO-Osterweiterung voran, die auch vor der Ukraine nicht Halt machte. Dann wurde Putin beim G8-Treffen ausgeladen, und die Zeit der Wirtschaftssanktionen begann.

Das alles rechtfertigt nicht den Überfall auf die Ukraine, trägt aber dazu bei, die jetzige weltpolitische Gefahrenlage einzuordnen und interessengeleitete Lösungswege zu entwickeln – allerdings unter Einschluss Russlands.

Jürgen Frick, Dessau-Roßlau






Hände weg vom GG

Zu: Die unvollendete Republik (Nr. 20)

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum der Verkündung des Grundgesetzes wurde in den Medien hin und her erörtert, ob wir nicht mit der deutschen Einheit eine neue Verfassung gebraucht hätten, wie es das Grundgesetz ursprünglich vorgesehen hat. Diese Diskussion geistert schon lange durch die Gegend.

Als ich nach der Vereinigung an einer Studientagung der Evangelischen Notgemeinschaft teilgenommen habe, auf der ein Staatsrechtler gesprochen hat, kam in der Aussprache aus dem Publikum prompt der Hinweis, dass eine neue Verfassung für das vereinigte Deutschland vorgesehen war. Aber da hat uns der Staatsrechtler belehrt, dass es keine Chance gegeben hat, das jetzige Grundgesetz zu verbessern. Eine neue Verfassung wäre schlechter ausgefallen als das Grundgesetz. Das halte ich auch für ganz plausibel. 

Die Väter und Mütter des Grundgesetzes waren verantwortungsbewusste Leute, die etwas Gutes zustande bringen wollten. Das ist auch gelungen. Denn die 68er-Bewegung hat es damals noch nicht gegeben. Nach der Vereinigung waren sie aber da. Sie hätten alles darangesetzt, ihre Weltanschauung in die neue Verfassung einzubringen. Dasselbe würden die heutigen Abkömmlinge der 68er tun, wenn sie Gelegenheit bekämen, am Grundgesetz rumzufummeln.

Wachsamkeit ist aber auch darum geboten, weil zu beobachten ist, dass man den Inhalt des Grundgesetzes uminterpretieren will. Das Perverse wird zur Normalität erklärt und das, was bisher normal war, wird kriminalisiert. Hier wird auf subtile Weise das Recht zerstört, ohne dass man den Wortlaut ändert.

Der Ruhm des Grundgesetzes, die beste Verfassung zu sein, die Deutschland je hatte, ist auch schon dadurch angekratzt worden, dass man die Präambel verfälscht hat, um sich mit der Teilwiedervereinigung zu begnügen.

Gerhard Synowzik, Stadtoldendorf




„Hochinteressanter Artikel. So etwas kann man nur in der PAZ lesen. Danke dafür!“

Chris Benthe, Dresden 

zum Thema: Von prußischen Göttern zum Christentum (Nr. 20)